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Beide werden sie zur Unterfamilie der Rinder (Bovinae) gerechnet, gehören aber verschiedenen Gattungen an. Bei den Büffeln unterscheidet man zwischen den Asiatischen Büffeln (Bubalus) und den Afrikanischen Büffeln (Syncerus caffer). Das Wild-Rind, von dem unser heutiges Hausrind abstammt, zählt zu einer anderen Gattung (Bos), und auch die Bisons sind eine weitere Gattung (Bison). Bison
Der Bison ist ein auf der Nordhalbkugel verbreitetes Wildrind. Die Gattung der Bisons umfasst den Amerikanischen Bison (Bisort bison) sowie den sehr ähnlichen nordeuropäischen Wisent (Bison bonasus). Er ist der letzte Vertreter der europäischen Wildrinder. Vom amerikanischen Bison ist die europäische Ausgabe nur schwer zu unterscheiden: Typisch sind die längeren Hörner und der längere Schwanz sowie der höhere Widerrist. Auch hat der Wisent kürzere Haare als der Bison. Bisonfleisch kommt in letzter Zeit auch in Deutschtland gelegentlich auf den Markt und wird auch von 2er Gastronomie zunehmend nachgefragt. Merkmale Mit seinen kurzen Fleischfasern ist es sehr zart, hat kaum Fett, einen hohen Eisengehalt und ein besonders leichtverdauliches Eiweiß bei niedrigstem Cholesterinniveau. Vergleicht man es mit Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch hat es den großen Vorteil nicht einmal ein Drittel dessen an Fett aufzuweisen, wie die anderen Fleischsorten.
(100 g Bisonfleisch hat nur 2,4 g Fett / 143 Kalorien und einem Cholesterinwert von 82/100g) Günstige Aminosäuren-Verhältnisse versprechen eine hohe Proteinverfüg-barkeit und reicher Thiamineintrag (Vitamin B 1) optimiert den Kohlenhydratstoffwechsel. Mit Selen, Zink und Kupfer (damit wird bei Bisons 2 x im Jahr der Fellwechsel gesteuert) wird eine breite Palette an Spurenelementen und Mineralien erkennbar. Hier gibt es auch einen Haupteffekt: Selen und Zink fehlen oft im menschlichen Nahrungsspektrum. Dieser Mangel kann Krankheiten und Allergien verursachen. Gesunde Ernährung begründet sich auf nachfolgendem Vergleich und der Tatsache, dass unsere Bisons ohne Hormone, Wachstumsstoffe oder subtherapeutische Antibiotika gezüchtet werden. Bisonfleisch, aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht betrachtet, ist mit eines der gesündesten und nährstoffreichsten Fleischarten, die man bis heute kennt. Interessant für Allergiker: Menschen mit einer Allergie gegen "rotes Fleisch" können beruhigt sein: typische Symptome, wie sie bei einer üblichen Rotfleisch-Allergie auftreten, sind bei Bisonfleisch-Genuss noch nie beobachtet worden! Dazu kommt, dass Bison mit ca. 3% kaum Fett enthält, den geringsten Cholesterinwert aller Fleischsorten hat, 30% weniger Wasser enthält als Rind. In der Regel wachsen die Tiere unter kontrollierten Bedingungen im Freien und mit natürlichem Futter wie Gras, Heu und Getreide auf. Geschmack Im Geschmack erinnert das zarte Fleisch ein wenig an Wild, es ist nussig, nicht herb, ähnlich wie Rindfleisch. Als Wildfleisch hat es jedoch nicht den typischen Geruch beim Garen, sondern es "schmeckt " schon in der Nase. Es hat einen eigenen, intensiven und würzigen Geschmack, der nicht wie üblich vom Fett getragen wird. Verwendung Bisonfleisch wird meist wie Rindfleisch zubereitet, jedoch ist die Garzeit kürzer und Büffel
Mit 1 % Fett im Muskelfleisch ist Büffelfleisch ein sehr mageres und bekömmliches Fleisch. Wichtig ist dabei der realtiv hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren, auch essentielle Fettsäuren genannt, können unserem Stoffwechsel, zum Beispiel über Büffelfleisch, zugeführt werden. Über Jahrhunderte hat der Büffel den Menschen gedient und konnte dabei seine ursprüngliche Natürlichkeit behalten. Der Büffel ist kein Hochleistungstier. Er zeigt den Menschen eindeutig seine Leistungsgrenzen. Der Verzehr bzw. die Zucht von Wasserbüffeln ist jedoch in vielen Teilen Asiens Normalität. Da beispielsweise Büffel in Feuchtgebieten auch bei uns zur Landschaftspflege eingesetzt oder extra für die Käseproduktion (Mozzarella) gehalten werden, ist hier in Zukunft ein Verzehr durchaus denkbar. Was im Büffel steckt nach oben CopyrighthinweiseSämtliche Bilder dieser Seite unterliegen der GNU-Lizenz für freie Dokumentationen und/oder Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen Unported“-Lizenz (abgekürzt „cc-by-sa“) in der Version 3.0 |
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